Per App zum nächsten Bauernhof

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„Schau, wo dein Essen herkommt!“ – war nicht nur das Motto, unter dem die ORF-Schwerpunktwoche im Mai dieses Jahres stand. Es ist ein Thema, das uns bewegt, beschäftigt und uns regelmäßig beim Einkauf begleitet: Welche Produkte wandern in unsere Einkaufswägen? Die mit dem „besten“ Preis? Bioprodukte? Österreichische Lebensmittel? Wo kaufen wir ein? Im Supermarkt, am Wochenmarkt, online?

Alles unter Dampf?! …oder arbeiten Sie schon agilstabil?

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Die Art, wie heute fast überall zusammengearbeitet wird, stammt aus einer Zeit, als die Produktion in den Fabriken von Dampfmaschinen angetrieben wurde. Die Arbeitskräfte hatten überwiegend keine Ausbildung und mussten ganz genaue Anweisungen erhalten, damit am Ende des Fließbandes die richtigen Produkte herauskamen. Das war Massenware, die in möglichst großen Mengen billig hergestellt werden sollte. Die Konkurrenz war sehr überschaubar und grundlegende Innovationen eine Seltenheit. Für die Epoche der Industrialisierung eignete sich die zentralisierte Managementpyramide als Organisationsform sehr gut.

Die Österreichische Nationalbibliothek im digitalen Zeitalter

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Die Österreichische Nationalbibliothek hat als herausragende Gedächtnisinstitution und als größte Archivbibliothek des Landes die zentrale Aufgabe, unser kulturelles Erbe für die Nachwelt zu sichern. Die Bibliothek feiert heuer ihr 650-jähriges Bestehen und unterliegt einer permanenten Neuorientierung. Im Mittelalter beherbergten die Schatzkammern der Regenten kostbare Bücher, die damals aufgrund ihres hohen materiellen Werts nur einer kleinen Elite zugänglich waren. Die konstante Weiterentwicklung der Bibliothek und deren Anpassung an politischen und gesellschaftlichen Wandel ließ sie zu einem offenen Wissenszentrum des 21. Jahrhunderts werden.

Früh übt sich, wer IT-Security-ExpertIn werden will

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Man kann fast nicht zu früh damit anfangen, spielerisch ein Grundverständnis für die IT zu erwerben. Schon in der Volksschule kann so wertvolles Wissen gesammelt werden, das sich später auszahlt; beruflich wie privat. Immerhin sind die Kinder tagtäglich von digitalen Systemen umgeben, sie wachsen mit WLAN und Smartphones auf und werden voraussichtlich in Smart Cities mit intelligenten Haushaltsgeräten, vernetzten Autos und funkgesteuerter Medizintechnik leben.

Jenseits der Utopie: Die Chancen, die wir (bis jetzt) nicht sehen.

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Die urbane Ära1 begann bereits vor mehr als einem Jahrzehnt und sie schreitet mit atemberaubender Geschwindigkeit voran. Bis 2050 sollen  bereits bis zu 66 Prozent der Menschen in Städten leben2. Parallel zu dieser Entwicklung beobachten wir eine zunehmende Technologisierung der Städte. Der Einsatz von Sensoren, Big-Data und intelligenten Systemen durchdringt als neue, digitale Ebene die Städte. Diese Technologien sollen die Städte effizienter und lebenswerter machen, also schlauer – zumindest ist dies das große Ziel, wofür Smart Cities stehen.

Moderne Kundenbedürfnisse verstehen

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Die Zeit, in der Forscher über drei Jahre in einem Geheimlabor eingesperrt eine Idee „ausgebrütet“ haben, ist längst vorbei. Durch viele Jahre Berufserfahrung im Innovationsbusiness ist für mich heute klarer denn je: Neue Produkte und Services, die modernen Kundenbedürfnissen gerecht werden können, haben eine Komplexitätsstufe erreicht, die ein abgeschottetes Forscherteam in den allermeisten Fällen nicht mehr erreichen kann. Was wir heute brauchen, ist die Interaktion und Kooperation von allen Interessensgruppen im gesamten Entwicklungsprozess eines neuen Service oder Produktes.

Älterwerden wird im Digitalzeitalter neu definiert

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Nahezu alle Wirtschaftsinstitute Europas warnen vor den Folgen des demografischen Wandels für die ökonomische Entwicklung. Weil es mehr Pensionisten und weniger Erwerbstätige geben werde, habe dies dramatische Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum, das Einkommen und den Wohlstand der Bevölkerung. Deshalb fordern die Wirtschaftsexperten das Pensionseintrittsalter schrittweise anzuheben. Zeitgleich müssten die Unternehmen reagieren und räumlich und zeitlich flexible Beschäftigungsmöglichkeiten anbieten.

Gründlich. Digital. Gebildet.

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Mit den Worten von Käte Mayer Drawe, emeritierte Erziehungswissenschafterin der Ruhr-Universität Bochum, eines gleich vorweg: „Der virtuelle Raum bleibt von leiblichen Wesen grundsätzlich unbewohnbar.“ Damit ist auch der Stand der internationalen Entwicklung in kürzester Form umrissen. Es steht außer Frage, dass Bildung weiterhin im besonderen Maße ein Beziehungsgeschehen ist und dass es auf die Lehrerinnen und Lehrer und ihre „Kunst“ ankommt, damit Unterricht gelingt. Das Zerrbild des Computers, der die Lehrpersonen überflüssig macht, wurde vielerorts und in vielerlei Hinsicht immer wieder als das entlarvt, was es ist: nämlich als – manchmal auch bewusst polemisch eingesetztes – Missverständnis oder Karikatur. Wenn im Rahmen des Education World Forums in London Anfang 2017 der Moderator der Veranstaltung meinte, „A teacher, who can be replaced by a computer, should be!“, [[I]] dann entspringt diese Ironie genau dem Wert, den die pädagogische Profession eigentlich hat.

GovTech und der nächste Innovationsschritt für den öffentlichen Sektor

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Angenommen, Sie gehen auf der Linken Wienzeile spazieren und plötzlich ereignen sich mehrere Autounfälle zur gleichen Zeit, ein Feuer im Haus neben Ihnen bricht aus und ein schwerer Sturm entlädt sich über der Stadt. Das Notfallservice in Wien ist sehr gut trainiert und hat sich in den verschiedensten Fällen schon bewährt, doch auch dieses tut sich mit der Situation schwer. Das Krisenmanagement läuft aufgrund der Schwere der Vorfälle nur schleppend an, wobei das auch nur allzu menschlich ist. Wäre es in einem solchen Fall nicht praktisch, ein Programm zu haben, welches mittels Algorithmen und laufender Verbindung mit den öffentlichen Kameras nicht alle Gefahrenherde automatisch bewertet und die sinnvollste Reihung für die weiteren Schritte erstellt?

Silicon Savannah – Disruption in Europa durch Afrikas Agilität

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„Die digitalen Bankdienstleistungen von Orange sind ein schwerer Schlag für traditionelle Banken, die gerade darum ringen ihre Angebote und Plattformen zu modernisieren”, sagt die Bankexpertin Elena Christopher. Sie spricht vom französischen Telekomunternehmen Orange, das seit November 2017 in Frankreich auch als voll ausgebaute Bank auftritt.