Interview mit Helmut Leopold, Head of Safety & Security Department, AIT Austrian Institute of Technology

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Helmut Leopold

Warum machen Sie bei der T-Shirt Initiative mit?

Leopold: „Die Lösung der großen gesellschaftlichen Fragestellungen wie Energie, Sicherheit, Gesundheit oder die Betreuung von zunehmend mehr Menschen beim Älterwerden ist wesentlich von IT Innovationen bestimmt, die wir unbedingt in gemeinsamer gesellschaftlicher Anstrengung entwickeln müssen. Dafür ist eine hohe IT-Kompetenz erforderlich, die in Wien schon in beträchtlichem Maße etabliert worden ist. Jetzt müssen wir das Wissen um die Bedeutung der IT stärker in die Öffentlichkeit tragen und der Bevölkerung als auch den gesellschaftlichen Entscheidungsträgern bewusst machen. Der Aktionstag „I like IT“ mit dem Flash Mob in der Wiener City ist ein starkes Signal, mit dem die große IT-Community auch im Stadtbild spontan sichtbar gemacht wird. Das AIT macht hier mit, weil die IT in Wien zu ihrer weiteren Stärkung die Unterstützung der Menschen braucht, deren gesamte Lebensgestaltung – zu oft unbewusst – auf funktionierender IT beruht.“

Interview mit SC Dr. Manfred Matzka, Präsidialchef im Bundeskanzleramt zur DigitalCity.Wien Initiative

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Wo sehen Sie die größten Herausforderungen des IT-Standortes Wien?Bildschirmfoto 2014-09-03 um 10.37.14

Matzka: Obwohl Wien nach London und München mittlerweile zur drittgrößten IT-Metropole Europas avanciert ist, darf man sich nicht auf diesem Erfolg ausruhen. Europaweit gibt es nämlich zahlreiche Regionen, die sich kontinuierlich darum bemühen, ihren Standort aufzuwerten. Um im internationalen Standortwettbewerb bestehen zu können, müssen wir also schneller sein als diese und laufend attraktive Anreize sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber schaffen. In der Vergangenheit wurden hier große Leistungen erbracht. Daran kann man anknüpfen, damit sich in Wien neue Unternehmen und Start-ups ansiedeln, die Wert schöpfen und Arbeitsplätze sichern. 

Welchen Stellenwert nimmt die IKT-Branche als Wirtschaftstreiber in Wien ein?

Matzka: Die IT-Branche ist ein wesentlicher Motor für Innovation, Beschäftigung und Wirtschaftswachstum –  für Wien und für ganz Österreich. Sie ist grundlegender Bestandteil der Wiener Infrastruktur und sichert einen großen Teil der hiesigen Arbeitsplätze. Der IT-Dienstleistungssektor wächst kontinuierlich und rangiert mittlerweile in der Wertschöpfung sogar vor der Tourismus-Branche. Dieser Trend wird sich auch in Zukunft fortsetzen, wodurch die IKT-Branche in der Wirtschaft noch weiter an Bedeutung gewinnen wird. 

Ohne innovative IT-Prozesse, würde die Stadt Wien in der Form nicht funktionieren, so Norbert Haslacher, Geschäftsführer der CSC

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Norbert Haslacher, Geschäftsführer der CSC

Warum machen Sie bei der T-Shirt Initiative mit?

CSC möchte damit zeigen, dass der IKT Branche mehr Bedeutung geschenkt werden soll. Wir brauchen mehr Bewusstsein und ein höheres Verständnis in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft dazu. Unser Alltag würde ohne IT nicht funktionieren.

Es braucht ein Bindeglied zwischen technischer Machbarkeit und der Umsetzung

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Markus Murtinger, Sales Director von USECON, sieht die IT als Enabler für die Unterstützung sowie die Einbindung der Anwender in die tägliche Interaktion mit der smarten Stadt – unabhängig ob es um Energie, Verkehr, Freizeit oder Arbeit geht.

Digital City Wien: Herr Mag. Murtinger, warum machen Sie als USECON bei der T-Shirt Initiative mit?
Wir sehen die Initiative als ausgezeichnete Möglichkeit auf den IKT Standort Wien hinzuweisen bzw. den Stellenwert der Branche für Wien zu unterstreichen.

Wo sehen sie die größte Herausforderung/die Stärken etc. des IT Standorts Wien, Herr Leitenmüller?

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IT Bewusstsein in Politik und Gesellschaft ist die größte Herausforderung, aber auch Chance für Wien. Wien zählt zu den lebenswertesten, sichersten und schönsten Städten der Welt. Zusätzlich ist die kulturelle und ethnische Toleranz unserer Gesellschaft ein optimaler Nährboden für Innovation, Forschung und internationale Zusammenarbeit. Wenn es nun auch gelingt, die Bedeutung der IT in der Politik, Gesellschaft und Wirtschaft zu etablieren, könnte Wien wieder ein Think Tank für Top Forscher und Innovatoren im globalen Maßstab werden.

Innovatives Wien 2020

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Auftaktveranstaltung

10. September 2014, 16 – 18 Uhr, Wiener Rathaus, Volkshalle Eingang Felderstraße

Von Herbst 2014 bis Ende 2015 wird eine neue Strategie für die Wiener Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik bis 2020 erarbeitet: „Wien denkt Zukunft – Innovatives Wien 2020“. Anknüpfend an die Erfolge gilt es, die Position Wiens als bedeutender Forschungs- und Innovationsstandort in Zentraleuropa weiter zu festigen und auszubauen.

Der IT-Markt schreit nach qualifizierten Arbeitskräften

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Hermann Pavelka-Denk: Wir sind über den Aktionstag sehr froh. Warum? Am IT Markt gibt es ein großes Angebot an spannenden Jobs in der IT – auch wenn viele von den „großen“ Anwanderungen der IT Core Bereiche wie Services, Entwicklung und Programmierung in Drittländer sprechen. Fehlende Qualifikationen, schwierige Kommunikationsbedingungen und die erwünschten austehenden Kosteneinsparungen führen dazu, dass doch wieder mehr Unternehmen darüber nachdenken, das Insourcing diverser IT Leistungen wieder voran zu treiben.Hermann Pavelka-Denk

Mit-Initiatorin Wirtschaftsagentur Wien: Die Stärken und Potentiale des IKT-Standorts sichtbarer machen.

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Mag. Gerhard Hirczi, Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Wien, sieht den IT-Aktionstag als 16.9. als Auftakt für weitere (gemeinsame) Maßnahmen, den IKT Standort Wien zu stärken.

Digital City Wien: Herr Mag. Hirczi, welche Rolle spielt die IKT in der Wiener Wirtschaft?
  Gerhard Hirczi: Jeder zehnte Wiener Beschäftigte arbeitet in den Informations- und Kommunikationstechnologien, womit unsere Stadt zu den Top 5 der europäischen IKT-Standorte gehört. In Summe werden von den Wiener IKT-Unternehmen jährlich 17 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet, das ist rund fünfmal so viel wie im Tourismus. 350 Wiener Unternehmen investieren in diesem Bereich in Forschung und Entwicklung und entwickeln neue Produkte und Dienstleistungen. Kurz gesagt: Die Informations- und Kommunikationstechnologien sind ein klares Stärkefeld der Wiener Wirtschaft und auch ein ganz wichtiges Asset im internationalen Standortwettbewerb.

 

Christian Studeny freut sich über ein „wenig Aktionismus“

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Die Wiener Informationstechnologie braucht sowohl Infrastrukturen als auch Expertinnen und Experten. Christian Studeny, als bekannter IT Manager, war lange für die Geschicke des Rechenzentrumbetreibers Interxion verantwortlich und führt nun die Geschäfte der Firma The Expertspool.

Auf den Aktionstag am 16.9.2014 angesprochen, meint er: „Da Wien immer schon einer der Vorreiter im Bereich Smart City war, finde ich zur Beibehaltung und Verbesserung dieses Status ein wenig Aktionismus absolut für angebracht.“ Seine Sorge ist die Abwanderung von IKT Betrieben aus Wien.