IT wird in Österreich unter Wert „verkauft“

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Ein Kenner und langjähriger Manager der IKT in Wien, Ewald Glöckl, Director Austria bei NetApp, ist froh, dass es eine Initiative wie DigitalCity.Wien gibt, die die Informationstechnologie und ihre Bedeutung vor den Vorhang holt.

„Wien und Österreich als Standort waren international Vorreiter in der IKT Welt – man denke nur an die frühen Erfolge in der Mobilfunkbranche in den 90-Jahren.“ Sagt Ewald Glöckl, der die positiven IT Entwicklungen zum Beispiel in den Baltischen Staaten und deren großen Städten genau beobachtet.

Postserver.at: Die IKT-Branche vor den Vorhang holen!

Alexander-Mittag-Lenkheym-4Alexander Mittag-Lenkheym, Geschäftsführender Gesellschafter & Gründer von Postserver.at, sagt: Österreich kann stolz auf sein Angebot im Bereich e-Government sein! Wien hat in den letzten Jahren sehr viel bewegt und wesentliche Meilensteine im Sinne der BürgerInnen umgesetzt! Elektronische Signatur, E-Rechnung, duale Zustellung – um nur einige Projekte zu nennen. Das Team von Postserver.at sieht sich als Teil der kreativen, bewegten heimischen IKT-Industrie und freut sich, dass am Aktionstag die ganze Branche vor den Vorhang geholt wird! We like IT

Es braucht ein Bindeglied zwischen technischer Machbarkeit und der Umsetzung

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Markus Murtinger, Sales Director von USECON, sieht die IT als Enabler für die Unterstützung sowie die Einbindung der Anwender in die tägliche Interaktion mit der smarten Stadt – unabhängig ob es um Energie, Verkehr, Freizeit oder Arbeit geht.

Digital City Wien: Herr Mag. Murtinger, warum machen Sie als USECON bei der T-Shirt Initiative mit?
Wir sehen die Initiative als ausgezeichnete Möglichkeit auf den IKT Standort Wien hinzuweisen bzw. den Stellenwert der Branche für Wien zu unterstreichen.

Wo sehen sie die größte Herausforderung/die Stärken etc. des IT Standorts Wien, Herr Leitenmüller?

IT Bewusstsein in Politik und Gesellschaft ist die größte Herausforderung, aber auch Chance für Wien. Wien zählt zu den lebenswertesten, sichersten und schönsten Städten der Welt. Zusätzlich ist die kulturelle und ethnische Toleranz unserer Gesellschaft ein optimaler Nährboden für Innovation, Forschung und internationale Zusammenarbeit. Wenn es nun auch gelingt, die Bedeutung der IT in der Politik, Gesellschaft und Wirtschaft zu etablieren, könnte Wien wieder ein Think Tank für Top Forscher und Innovatoren im globalen Maßstab werden.

„New World of Work“ Autor Thomas Schmutzer über DigitalCity.Wien

HMP-7971-bpK-2„Die T-Shirt Initiative ist für mich ein wesentlicher Schritt in die richtige Richtung, um verstärkt auf die Wichtigkeit von IKT hinzuweisen. Denn IKT ist kein Selbstzweck und alleine für sich gesehen kein Problemlöser. Aber es ist ein wichtiger Baustein um neue Services und Verbesserungen zu entwickeln die Kunden und Bürgern helfen. Diese tatsächliche Bedeutung und vor allem Breitenwirkung von IKT als Basis für viele alltägliche Bereiche wird aber oft ebenso wenig wahrgenommen, wie seine absolute Notwendigkeit um die Stadt Wien wettbewerbsfähig zu halten.“

Innovatives Wien 2020

Auftaktveranstaltung

10. September 2014, 16 – 18 Uhr, Wiener Rathaus, Volkshalle Eingang Felderstraße

Von Herbst 2014 bis Ende 2015 wird eine neue Strategie für die Wiener Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik bis 2020 erarbeitet: „Wien denkt Zukunft – Innovatives Wien 2020“. Anknüpfend an die Erfolge gilt es, die Position Wiens als bedeutender Forschungs- und Innovationsstandort in Zentraleuropa weiter zu festigen und auszubauen.

Der IT-Markt schreit nach qualifizierten Arbeitskräften

Hermann Pavelka-Denk: Wir sind über den Aktionstag sehr froh. Warum? Am IT Markt gibt es ein großes Angebot an spannenden Jobs in der IT – auch wenn viele von den „großen“ Anwanderungen der IT Core Bereiche wie Services, Entwicklung und Programmierung in Drittländer sprechen. Fehlende Qualifikationen, schwierige Kommunikationsbedingungen und die erwünschten austehenden Kosteneinsparungen führen dazu, dass doch wieder mehr Unternehmen darüber nachdenken, das Insourcing diverser IT Leistungen wieder voran zu treiben.Hermann Pavelka-Denk

Mit-Initiatorin Wirtschaftsagentur Wien: Die Stärken und Potentiale des IKT-Standorts sichtbarer machen.

Mag. Gerhard Hirczi, Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Wien, sieht den IT-Aktionstag als 16.9. als Auftakt für weitere (gemeinsame) Maßnahmen, den IKT Standort Wien zu stärken.

Digital City Wien: Herr Mag. Hirczi, welche Rolle spielt die IKT in der Wiener Wirtschaft?
  Gerhard Hirczi: Jeder zehnte Wiener Beschäftigte arbeitet in den Informations- und Kommunikationstechnologien, womit unsere Stadt zu den Top 5 der europäischen IKT-Standorte gehört. In Summe werden von den Wiener IKT-Unternehmen jährlich 17 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet, das ist rund fünfmal so viel wie im Tourismus. 350 Wiener Unternehmen investieren in diesem Bereich in Forschung und Entwicklung und entwickeln neue Produkte und Dienstleistungen. Kurz gesagt: Die Informations- und Kommunikationstechnologien sind ein klares Stärkefeld der Wiener Wirtschaft und auch ein ganz wichtiges Asset im internationalen Standortwettbewerb.

 

Christian Studeny freut sich über ein „wenig Aktionismus“

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Die Wiener Informationstechnologie braucht sowohl Infrastrukturen als auch Expertinnen und Experten. Christian Studeny, als bekannter IT Manager, war lange für die Geschicke des Rechenzentrumbetreibers Interxion verantwortlich und führt nun die Geschäfte der Firma The Expertspool.

Auf den Aktionstag am 16.9.2014 angesprochen, meint er: „Da Wien immer schon einer der Vorreiter im Bereich Smart City war, finde ich zur Beibehaltung und Verbesserung dieses Status ein wenig Aktionismus absolut für angebracht.“ Seine Sorge ist die Abwanderung von IKT Betrieben aus Wien.

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Digital City // Wien

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