Sechster „Digitaler Salon“ am 21. November 2016

Geschrieben von Office DCW am in Events, Home

Montag, 21. November 2016 / 19:00 Uhr / Keynote: Marc Elsberg, Autor von Blackout, Zero und Helix / Thema: Von Blackout zu Zero: Verletzlichkeit einer digitalisierten Welt

Der „Digitale Salon”, ein erfolgreiches Event-Format der DigitalCity.Wien Initiative, wurde am 21. November bereits zum sechsten Mal organisiert und war ein erfolgreicher Abschluss eines spannenden Event-Jahres. Der „Digitale Salon“ – der im Jänner 2017 mit spannenden Themen fortgesetzt wird, fand wie gewohnt in den Räumlichkeiten der Wiedner Salons in der Paniglgasse 17a, statt. Die Wiener IT-Salonièren Ulrike Huemer, Sandra Kolleth, Isabella Mader, Michaela Novak-Chaid, Tatjana Oppitz, Dorothee Ritz und Margarete Schramböck luden zu diesem interessanten Austausch ein. Die 60 geladenen Gäste erlebten erneut einen abwechslungsreichen und anregenden Abend, der diesmal mit einer Keynote von Marc Elsberg zum Thema “Von Blackout zu Zero – Verletzlichkeit einer digitalisierten Welt“ eröffnet wurde.

In seiner Keynote beschrieb Marc Elsberg seine Eindrücke und Erfahrungen mit unserer digitalisierten und zunehmend vernetzten Welt, die als Inspiration für seine Werke „Blackout“, „Zero“ und „Helix“ dienten. In einer globalisierten Welt sind Systeme, wie das Finanzsystem oder Energiesystem sehr eng miteinander verknüpft. Kleinste Störungen können eine Kettenreaktion auslösen und das gesamte System lahmlegen – rückwirkend betrachtet sind diese Ereignisse in der Vergangenheit leider recht häufig vorgekommen.

Doch war es die Informations- & Kommunikationstechnologie, die diese Prozesse erst ermöglicht hat und einen großen Anteil daran besitzt, dass die globale Vernetzung heute so weit fortgeschritten ist. Um zu verdeutlichen, dass die Vernetzung nicht ausschließlich negative Aspekte mit sich bringt, führte Elsberg eine Reihe an Beispiele an, die von dieser Entwicklung profitiert haben und für unsere Gesellschaft einen Mehrwert darstellen. Diese finden sich in seinen Werken „Blackout“ und „Zero“ wieder.

Ein weiterer wichtiger Aspekt unserer vernetzten Welt ist die zunehmend hohe verfügbare Anzahl an Daten – Stichwort: Big Data. Die Datensammlung und -generierung ist für Unternehmen und städtische Verwaltungen längst keine Randsportart mehr. Durch den Einfluss einiger Unternehmen auf unsere Gesellschaft entstand vor einigen Jahren das Problem der „Überwachungsgesellschaft“, die jederzeit und überall Informationen über unsere Person freigeben und uns zunehmend in datenschutzrechtlichen Fragestellungen in Schwierigkeiten bringen. Nach Ansicht von Marc Elsberg sollte die Wirtschaft, aber auch die Gesellschaft dagegen halten und nicht zulassen, dass einige wenige Unternehmen eine Art Monopolstellung besitzen.
In dieser vernetzten Welt müssen alle Beteiligten anders – ja gar weiter denken, denn bereits kleinste Ereignisse können Systeme derart beeinflussen, dass die Prozesse, die in Gang gesetzt wurden nahezu unumgänglich sind und großen Schaden anrichten können.

Die anschließende Diskussion wurde von IT-Salonière Michaela Novak-Chaid stellvertretend für alle Wiener IT-Salonièren eingeläutet. So wurde schließlich – ganz in der Tradition der Wiener Salons – konstruktiv und angeregt miteinander diskutiert und über den Abend reflektiert.

Ein besonderer Dank gilt unserem Kooperationspartner Druck .

Hier sehen Sie eine Zusammenfassung der Keynote von Marc Elsberg:

Hier sehen Sie den W24 Beitrag zum 6. Digitalen Salon

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Und hier die Fotos:

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Für alle Detailinformationen kontaktieren Sie bitte gerne Birgit Ginzler (TINA Vienna).

Wir freuen uns auf die kommenden Veranstaltungen und hoffen, Sie erneut zahlreich begrüßen zu dürfen!

Hier erhalten Sie einen Überblick über die Zielsetzung des Digitalen Salons sowie weitere Informationen zum Veranstaltungsformat.