Vierter „Digitaler Salon“ am 19. September 2016

Geschrieben von Office DCW am in Events, Home

Montag, 19. September 2016 / 19:00 Uhr / Keynote: Eveline Steinberger-Kern, Blue Minds Solutions GmbH & Innovation Club Network / Thema: Digitale Disruption – was wir von Start-ups lernen können

Die erfolgreiche Event-Reihe “Digitaler Salon”, ein neues und spannendes Veranstaltungsformat der DigitalCity.Wien Initiative, startete nach der Sommerpause wieder durch und fand am Montag, 19. September bereits zum vierten Mal in den Räumlichkeiten der Wiedner Salons statt. Die Wiener IT-Salonièren Ulrike Huemer, Sandra Kolleth, Isabella Mader, Michaela Novak-Chaid, Tatjana Oppitz, Dorothee Ritz und Margarete Schramböck luden zu diesem interessanten Austausch ein. Die 60 geladenen Gäste erlebten erneut einen abwechslungsreichen und anregenden Abend, der diesmal mit einer Keynote von Eveline Steinberger-Kern zum Thema “Digitale Disruption – was wir von Start-ups lernen können”, eröffnet wurde.

In ihrer Keynote beschrieb Frau Steinberger-Kern ihre Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Start-ups und plauderte ein wenig aus ihrem Nähkästchen. Ihrer Ansicht nach bewegt sich die Digitalisierung in Europa langsamer als in den USA oder in Asien. Doch gleichzeitig schießen sehr strukturierte und ideenstarke Start-ups aus dem Boden, die den hiesigen Markt ordentlich durcheinander wirbeln.

Ihr Unternehmen, die Blue Minds Company hat sich u.a. auf die Zusammenbringung von David und Goliath fokussiert – junge Start-ups und etablierte Unternehmen sowie Konzerne. Diese Erfahrungen stärken ihre Aussage, dass „etablierte Unternehmen von Start-ups lernen können“. Wie das funktionieren kann, hat sie nach ihrem mehrjährigen Aufenthalt in Israel festgestellt. Ihr persönlicher „Hotspot für Innovation“ bietet ein ausgewogenes Start-up Ökosystem, in dem staatliche Förderungen mindestens genauso oft vergeben werden, wie Privatinvestitionen von etablierten Unternehmen. Das leistungsorientierte System sei zwar hart, jedoch zählen israelische Start-ups nicht umsonst zu den erfolgreichsten im IT-Bereich.

Erkenntnisse aus Israel sind sicherlich auch für Österreichs Start-up und Innovationslandschaft anwendbar. Allerdings verhält sich die österreichische „Old economy“ bei der Einführung neuer Strategien und Innovationen innerhalb der Unternehmensstruktur äußerst zurückhaltend. Dabei ist „Innovation ein Wirtschaftsfaktor“ der Unternehmen den entscheidenden Vorteil gegenüber ihren Mitbewerbern bringen kann. Bei rund einem Zehntel aller Unternehmen sei die „digitale Transformation“ ein Thema – knapp jedes dritte Unternehmen nimmt es in die eigenen Top-3 Themen auf. Dies zeigt deutlich, dass ein Großteil aller großen Unternehmen ihren Status quo verteidigen und Innovation nicht dort geschieht, wo sie wirken kann.
Zum Abschluss führte Steinberger-Kern an, dass das Miteinander sehr wichtig ist, damit David und Goliath gemeinsam überleben können und sich gegenseitig nichts weggenommen wird.

Die anschließende Diskussion wurde von IT-Salonière Sandra Kolleth stellvertretend für alle Wiener IT-Salonièren eingeläutet. So wurde schließlich – ganz in der Tradition der Wiener Salons – konstruktiv und angeregt miteinander diskutiert und über den Abend reflektiert.

Ein besonderer Dank gilt unserem Kooperationspartner Druck .

Den Medienbeitrag von W24 finden Sie hier:

Medienbeitrag auf W24

Die Einleitung von Ulrike Huemer sowie die Keynote von Eveline Steinberger-Kern in voller Länge zum Nachsehen:

Und hier eine kleine Fotoauswahl:

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Für alle Detailinformationen kontaktieren Sie bitte gerne Birgit Ginzler (TINA Vienna).

Wir freuen uns auf die kommenden Veranstaltungen und hoffen, Sie erneut zahlreich begrüßen zu dürfen!

Hier erhalten Sie einen Überblick über die Zielsetzung des Digitalen Salons sowie weitere Informationen zum Veranstaltungsformat.