Warum Ihre MitarbeiterInnen programmieren lernen sollten

Geschrieben von Office DCW am in #DigitalMondayBlog

Die erfolgreichsten Unternehmen sind nie zufrieden mit dem Status quo. Sie sind zu beschäftigt damit, nach Wegen zu suchen, die ihre Produkte verbessern. Das passiert nicht nur im Business Development Bereich, sondern – und vielleicht auch viel wichtiger – im Personalmanagement. Denn nur motivierte und gut ausgebildete MitarbeiterInnen, die gleichzeitig auch genügend Freiraum haben um ihre Ideen umzusetzen, können ein Unternehmen entsprechend bewegen.

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Eva Krizsanits – (c) Thomas Teskey

Aber welche Maßnahmen müsste ein Unternehmen ergreifen, um Ihre MitarbeiterInnen zu empowern und gleichzeitig die Zusammenarbeit und die Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Teams zu verbessern? Programmieren könnte die Antwort darauf sein. Denn Programmiersprachen, ähnlich wie Fremdsprachen, bringen Menschen auf den gleichen Nenner. Technische und nicht-technische Teams können besser zusammenarbeiten, wenn sie dieselbe “Sprache” sprechen.

Ein tieferes Verständnis für das Unternehmen

Wenn Software in Ihrem Unternehmen ein wichtiger Teil des Produktes oder ein kritisches Element für die Konkurrenzfähigkeit ist, dann macht es Sinn MitarbeiterInnen im Bereich Coding auszubilden. Vor allem Marketing- und Sales-Abteilungen können Produkte besser vermarkten, je besser sie sie verstehen. Das bedeutet nicht, dass sich diese beiden Abteilungen in die technische Umsetzung einmischen sollen, aber ein Grundverständnis kann im Kundengespräch von Vorteil sein. Zusätzlich verringern sich bei internen Diskussionen die Diskrepanzen zwischen dem Projekt- und dem Umsetzungsteam.

Das Unternehmen spricht eine Sprache

Wie oft haben wir schon davon gehört, dass beispielsweise Projektmanager Schwierigkeiten haben mit Developern zu sprechen bzw. Developer der Meinung sind, dass sie mit unrealistischen Anforderungen und Deadlines konfrontiert werden. Denn oft wissen MitarbeiterInnen nicht wie sie mit Developern oder mit der IT-Abteilung sprechen sollen, was wiederum zu Missverständnissen und Konflikten führt. Wäre es nicht von Vorteil, wenn beispielsweise Marketeers die Website alleine verwalten, ohne bei jeder kleinen Änderung die IT-ExpertInnen zu Rate zu ziehen? Oder wenn Sales-MitarbeiterInnen oder Projektmanager eine realistische Einschätzung für die Aufwände eines Projektes hätten?

Ein Coding-Grundverständnis wäre nicht nur hilfreich um das Unternehmen und dessen Produkte besser zu verstehen, sondern würde dadurch auch die Unternehmenskultur in die richtige Richtung entwickeln. Das Resultat wäre, dass alle Abteilungen, von der Produktplanung über Sales und Implementierung bis zu hin zum Customer Support ein ähnliches Basiswissen hätten.

Coding ist eine Denkweise

Steve Jobs sagte einmal: “I think everybody in this country should learn how to program a computer because it teaches you how to think”. Was er damit meinte ist, dass die Fähigkeit zu Programmieren eine neue Denkweise forciert. Du betrachtest Daten oder Problemstellungen aus einer neuen Perspektive und zwar als Input, Output und Algorithmen. Diese Denkweise ist nicht nur im Coding Bereich wertvoll, sondern ist für viele Problemlösungsbereiche einsetzbar. Denn man lernt, sich nicht von kleinen Details ablenken zu lassen, sein Ziel anzuvisieren und durch logische Schritte ein Problem zu lösen. Eine Fähigkeit, die vor allem im Business-Kontext ein Benefit für alle Beteiligten ist.

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Eva Krizsanits ist Operations Managerin bei SmartNinja , der ersten Coding School in Österreich, die Programmierkurse für Anfänger und Fortgeschrittene bietet. Gemeinsam mit Larisa Stanescu gründete sie außerdem Girls n‘ Code , eine Initiative die Frauen für das Thema Web Development begeistern soll.