Rückblick
Montagsrunde 1/26: Breaking Barriers
Offene Digitale Räume gestalten
Eventdatum: 23.03.2026

Barrierefreiheit wurde aus drei Perspektiven beleuchtet:
- Digitale Barrieren im konventionellen Sinne (MyAbility; Gugler)
- Digitale Barrieren im Open-Science-Bereich (Universität Wien; Zentrum für soziale Innovation)
- Algorithmen als digitale Barrieren (Red Hat).
Rund 70 Personen aus unserer Community kamen im Klima- und Innovationsforum der Stadt Wien zusammen, um gemeinsam zu diskutieren. Das waren unsere inhaltlichen Highlights:
- Frühzeitige Integration:
Digitale Barrierefreiheit sollte bei der Entwicklung neuer Services von Anfang an mitgedacht werden – inklusive User-Testing. KI-Tools können dabei unterstützen, sind jedoch eher Assistenz als eine ganzheitliche Lösung.
- Open Science:
In diesem Bereich existieren vergleichsweise wenige Barrieren. Die Barrierefreiheit hängt jedoch maßgeblich davon ab, wie zugänglich Infrastrukturen wie Datenarchive, Softwareplattformen und kollaborative Forschungsumgebungen bleiben. Mit institutioneller Unterstützung können Daten so weiterhin „FAIR“ bleiben (Findable, Accessible, Interoperable & Reusable).
- Algorithmen & Filterblasen:
Wir bewegen uns oft in Filterblasen. Algorithmen kuratieren die Informationen, die uns erreichen. Während staatliche Regulierungen geplant sind, gibt es zwei Dinge, die man selbst tun kann:- Den chronologischen Feed aktivieren.
- Plattformen wie Ground News nutzen, um Medien-Biases aktiv wahrzunehmen.
Die Programmpunkte
- Digitale Barrierefreiheit, klassisch gedacht: Worauf müssen Unternehmen achten? Wie kann Technologie Barrieren reduzieren? (MyAbility & Gugler)
- Digitale Barrieren in Wissenschaft und Forschung: Welche Herausforderungen entstehen in einer digitalpolitisch dynamischen Zeit? (Universität Wien & Zentrum für Soziale Innovation)
- Wo schaffen Algorithmen Barrieren? Wo steuern sie Informationsflüsse – und damit Entscheidungen im Alltag? (Red Hat)
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